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Südstaaten

Bei North & South Carolina, Tennessee, Alabama, Arkansas, Georgia, Kentucky, Mississippi, Virginia, West Virginia und Lousiana sowie Florida denkt man an das typische Südstaatenflair. Die Vielfalt des Südens ist schlichtweg überwältigend, der Charme vergangener Zeiten einnehmend. Bürgerkrieg, Gospel, Blues und Rock 'n' Roll sowie Kolonialherren haben ihre Spuren in diesem Teil der USA hinterlassen.

Atlanta ist die Stadt, in der Coca Cola erfunden wurde und der Mediengigant CNN zu Hause ist. Einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Stadt ist Martin Luther King, der in Atlanta geboren wurde. Der Flughafen von Atlanta ist wichtiges Drehkreuz des ganzen Südostens. 1996 wurden in Atlanta die Olympischen Spiele ausgetragen. Atlanta ist eine moderne Metropole! Dennoch hat sie den Charme des Süden nicht verloren.
Die Highlights der Stadt sind „The World of Coca-Cola Pavilion“, die CNN-Studios und das Grab von Martin Luther King. „The World of Coca-Cola Pavilion“ zeigt alles rund um Coca Cola: alte Werbefilme, Reklameschilder, Flaschen, Plakate... Die „Martin Luther King Jr. National Historic Site“ erstreckt sich über vier Blocks an der Auburn Avenue. Es gibt das Geburtshaus sowie die Grabstätte des Bürgerrechtlers zu sehen. An der Ecke Marietta Street/Techwood Drive können Besucher einen Einblick in die CNN-Studios erhalten. Wer gerne shoppen will, kann dies am Lenox Square/Phipps Plaza. Dort gibt es eine riesige Shoppingmall.

Charleston liegt an der Küste und stellt mit seiner Gründung im Jahre 1670 die erste dauerhafte Siedlung der englischen Pioniere dar. Hier begann im April 1861 der amerikanische Bürgerkrieg. Umso bemerkenswerter ist es, dass in dem malerischen Ort so viele der alten Häuser in ihrer Grundstruktur original erhalten sind. Während einer Kutschfahrt durch die Altstadt um Church und Meeting Streets ziehen prächtige Herrenhäuser an Ihnen vorbei. Die Charleston Magnolia Plantation ist ein Muss für jeden Touristen. Hier findet man einen tropischen Garten, einen Bereich für Wasservögel sowie angelegte Grünflächen. Im Fort Sumter können Sie den Ort besichtigen, wo 1861 die ersten Schüsse des Bürgerkrieges fielen. Für Sportliche bietet Charleston zahlreiche Strände, die bei Surfern beliebt sind. Auf Kiawah Island findet man einen 16 km langen Sandstrand vor, der für Badeurlaub ideal ist.

Memphis liegt am Ufer des Mississippi und ist Geburtsort des Rock 'n' Roll und Heimat des Blues. Elvis Presley nahm in Memphis seine ersten Platten auf; aus den Music-Clubs auf der legendären Beale Street klingt der Blues und die Memphis Music Hall of Fame zeigt mit einer beeindruckenden Sammllung den Einfluss der Stadt auf die amerikanische Musik. Das Rock 'n' Roll Soul Museum und das Stax Museum drehen sich um Blues, Gospel, Country Musix und Soul. In Memphis dreht sich alles um Musik. Kein Wunder, begannen doch viele bekannte Musikgrößen in der Stadt ihre Karriere. Die Musik ist in der Stadt allgegenwärtig. Eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer Memphis Queen auf dem Mississippi macht das Südstaatenflair perfekt.

Nashville wird auch „The Music City USA“ genannt. Die Stadt ist nämlich Zentrum der Country-Musik. Eine Vielzahl berühmter Sänger und Songwriter haben ihre Karriere in Nashville begonnen. In der Stadt gibt es zahlreiche Musikverlage und Plattenfirmen mit ihren Studios. Seit 1925 wird aus Nashville das älteste amerikanische Radio-Musikprogramm „Grand Ole Opry“ gesendet. Somit sind auch in Nashville die Sehenswürdigkeiten eng verbunden mit der Musik: Country Music Hall of Fame, Music Valley, Wild Horse Saloon und Gaylord Opryland. Doch nicht nur die Musik zählt zu Nashvilles Attraktionen, sondern auch eine Reihe von gut erhaltenen und restaurierten Plantagenhäusern aus der Zeit vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Hier spürt man Südstaatenflair vergangener Zeiten. Eines dieser Herrenhäuser ist „The Hermitage“, das Sitz des siebenten Präsidenten der USA, Andrew Jackson, war. Belle Meade Plantation, Belmont Mansion, Travelers Rest und Cheekwood Mansion and Botanic Gardens sind weitere sehenswerte Plantagenhäuser. Nicht fehlen dürfen bei einer Sightseeingtour durch Nashville das 1845 erbaute Staatskapitol, Farmers Market und die Nachbildung des Parthenon-Tempels, die Nashville den Beinamen „Athen des Südens“ eingebracht hat.

New Orleans ist die Wiege des Jazz. Vor der Hurrikankatastrophe im Jahr 2005 hatte die Stadt den Beinamen „The Big Easy“. Wenn Sie mehr über die Stadt am Mississippi erfahren wollen schauen Sie in unseren Reiseführer New Orleans.

Savannah lockt mit gelungener Mischung aus kolonialer Architektur und Südstaatencharme. Millionen Besucher kommen jährlich in die Hafenstadt, die mit schönen Stränden, historischen Orten und wunderschöner Landschaft aufwartet. Bei einer Pferdekutschfahrt kann man historische Sehenswürdigkeiten erkunden, die den Charme der Vergangenheit wieder aufleben lassen. Der historische Teil der Stadt mit zahlreichen kleinen Marktplätzen umgeben von Antiquitätenläden, Kunstgalerien und restaurierten Häusern veranlasst viele Besucher Savannah als schönste Stadt der Welt zu bezeichnen.

Kilometerlange, palmengesäumte Strände, türkisfarbenes Meer und „easy living“ – das ist Florida, ein Ferienparadies. Die Vergnügungsparks in Orlando, die vibrierende Metropole Miami und die Florida Keys sind ein Muss für jeden Urlauber. Aber Florida ist nicht nur Micky Mouse und Sonne, Palmen, Strand. Florida bietet auch spektakuläre Natur in den Everglades und üppige Wälder und Seen. Mehr über den Bundesstaat Florida und seine Attraktionen erfahren Sie in unserem Reiseführer Florida.

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