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Texas und die Prärien

Man denkt sofort an Cowboys, Rinder und die Prärie.Die Region besticht durch Weltstädte, malerische Dörfer, bewaldete Hügel, Prärien, Seen und Flüsse.

Die Black Hills sind die Fortsetzung der Rocky Mountains. Bekannteste Touristenattraktion ist Mount Rushmore – Amerikas größtes Nationalheiligtum. Die vier 20 meter hohen Präsidentenköpfe sind vom Bildhauer Gutzon Borglum in eine Felswand gehauen.Dargestellt sind von links nach rechts die Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Der Ort Deadwood wurde beim Goldrausch von 1876 von Goldgräbern gegründet und vermittelt das Gefühl des Wilden Westens.

San Antonio ist geprägt von vielfältigen kulturellen Einflüssen und gilt als die schönste Stadt in Texas. Sie hat Flair und man sieht spanische, mexikanische, angloamerikanische und deutsche Einflüsse. Farbenfrohe Märkte, moderne Architektur und die restaurierte Altstadt prägen das Bild der Stadt. Sehenswert sind die spanischen Missionen, die um 1720 erbaut wurden, und der spanische Gouverneurspalast. Die Deutschen erbauten im 19. Jahrhundert den King William District, der noch gut erhalten ist. Vom 230 Meter hohen „Tower of the Americas” genießt man einen tollen Ausblick. Der River Walk ist eine durchs Stadtzentrum führende Flaniermeile, die entlang des San Antonio Rivers verläuft und von vielen Geschäften, Cafés und Restaurants gesäumt wird. Kulturliebhaber sollten das von den Amerikanern zur Weltausstellung 1968 errichtete Museums- und Kulturzentrum Hemisfair Plaza besuchen. Außerdem beherbergt San Antonio das älteste Museum für moderne Kunst in Texas, das Marion Koogler McNay Art Museum.

Austinist die Hauptstadt von Texas und Universitätsstadt. Die Universität von Texas ist mit gut 50.000 Studenten eine der größten Universitäten der Vereinigten Staaten und unter den besten öffentlichen Schulen des Landes. Die junge Bevölkerung von Austin hat eine Musik- und Kneipenszene entstehen lassen. In der Sixth Street befinden sich zahlreiche Musikkneipen. Auch abends ist in den unzähligen Musikkneipen und -bars viel los. Verpassen Sie nicht einen Bummel durch den bunten Central Market zu machen. Im Sommer zählt ein Besuch von Barton Springs zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Barton Springs ist ein 300 Meter langer Swimmingpool, der aus einer Naturquellen gespeist wird. In der Umgebung der Stadt gibt es viele verschiedene Bademöglichkeiten, beispielsweise am Town Lake und Lake Austin.

Houston ist die größte Stadt in Texas und hat über 2 Millionen Einwohner. Im Houston Theater District befinden sich das Schauspielhaus Alley Theatre, die Heimstätte der Houston Grand Opera, das Wortham Center, die Konzerthalle des Houston Symphony Orchestras, die Jones Hall, und das Hobby Center for the Performing Arts, in dem regelmäßig Musicals, Konzerte und Shows gezeigt werden. Das Space Center, die Schaltzentrale der NASA, gehört zu den größten touristischen Attraktionen der Stadt. Im Besucherzentrum gibt es einen Themenpark und ein Museum. Wer schon immer mal Wissenschaftler und Ingenieure bei ihrer Arbeit und Astronauten beim Training beobachten wollte, der sollte dem Space Center einen Besuch abstatten. Von den Anfängen der Stadt zeugen ein paar Pionierhäuser im Sam Houston Park, eine der wenigen historischen Stätten in der Stadt. Die originaltreu restaurierten Häuser liegen inmitten reizvoller Parklandschaft. Der 1900 angelegte Park war die erste Grünanlage der Stadt. Das im Park gelegene Museum of Houston Heritage beleuchtet Geschichte der Stadt und zeigt Malereien, Möbel und Kunst aus dem 19. Jahrhundert. Highlight der Ausstellung ist der originalgetreue Nachbau des „1878 General Duncan Store“.

El Paso liegt in der Chihuahua-Wüste und ist Grenzstadt zu Mexiko und New Mexico. Durch den Rio Grande wird El Paso von der mexikanischen Stadt Ciudad Juárez getrennt, zusammen bilden die Städte die größte binationale Metropole der Welt. Wenn man hier den „Wilden Westen“ nicht spürt, dann nirgendwo! Die „Sun City“ hat mehr als 300 Sonnentage im Jahr und schafft mit den Franklin Mountains ideale Bedingungen für Mountainbiker und Wanderer. Beliebt ist der „Hueco Tanks State Historical Park“. An den Felsen sieht man immer wieder Zeichnungen, die auf die einst hier lebenden Indianer hinweisen. Wer mehr über das Leben der Tigua-Indianer erfahren will, der kann das Kulturzentrum „Pueblo“ besuchen. Hier werden am Wochenende zeremoniellen Tänze der Tigua aufgeführt, Brot im Lehmofen gebacken. Das „Tigua Cultural Museum“ gibt Einblick in die Geschichte und Kultur der Indianer.

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